Zur Vertiefung des Naturparkschulen-Modul „Lebensraum Wald“ fand für die Klassen 4a und 4b zwei Waldtage statt. An einem der Vormittage ging es mit dem Förster Jan Dörger auf die Pirsch. Hier wurden den Schülerinnen und Schüler der Lebensraum und die Lebensweise der einzelnen Waldtiere anschaulich erklärt. Der Förster stellte die Zecke als gefährlichstes Tier des Waldes vor, weil diese sehr ansteckende Krankheiten auf den Menschen übertragen kann. Auch der Borkenkäfer kam zu Sprache, der die Bäume stark unter der Baumrinde beschädigt. Der Specht zeigt dem Förster sehr oft an, wo die Borkenkäfer ihr Unwesen treiben, da er mit seinem Schnabel an den befallenen Baumstämmen hackt. Reh, Hase, Dachs und viele andere Waldtiere waren ebenfalls Thema der Waldführung.
Am nächsten Vormittag lernten die Viertklässler und Viertklässlerinnen die verschiedenen Stockwerke des Waldes kennen. Wurzelschicht, Bodenschicht, Krautschicht, Strauchschicht und Kronenschicht konnten sie unter Anleitung der Waldpädagogin Melanie Olfert ganzheitlich erleben. Mit viel Elan schleppten die Schüler und Schülerinnen am Boden liegende Äste und alte Baumreste herbei und bauten eine Waldcouch und eine Naturtafel mit Anschauungsmaterial zu den verschiedenen Stockwerken (Schichten) des Waldes. Mit kleinen Spiegeln und mit einem Schulpartner staunten die Viertklässler und Viertklässlerinnen über die Kronenschicht im Wald. An beiden Tagen ergänzten noch passende Waldspiele wie Ameisenstraße und Eichhörnchen-Versteck das NPS-Modul „Lebensraum Wald“.


