Bei herrlicher Frühlingssonne zwitscherte eine Kohlmeise „Zi-zi-be zi-zi-be“ auf dem Schulgelände der Warenbergschule, als die Zweitklässlerinnen und Zweitklässler zum Naturparkschulen-Modul „Heimische Vögel“ unterwegs waren. Neugierig betrachteten die Schülerinnen und Schüler, wie der kleine Vogel munter von Ast zu Ast der Lärche hüpfte. Frau Lode, eine erfahrene Vogelexpertin, erklärte die Unterschiede von Kohl- und Blaumeisen und wie sich die gefiederten Tiere auf den Nestbau in Baumhöhlen, Nistkästen oder anderen Höhlungen vorbereiten.
Am Waldrand entdeckten die Naturparkschülerinnen und -schüler einen Milan, der aus dem Wipfel einer Weißtanne flog, kurz darauf gesellte sich ein weiterer Milan dazu. Frau Lode meinte, dass es bestimmt ein Greifvogelpaar ist, das sich mit dem Bau seines Nestes beschäftigt. Während es in vielen Gebieten Deutschlands kaum noch Milane gibt, fühlen sie sich hier im Schwarzwald-Baar-Kreis wohl.
Eine ganze Schar Finken flog aufgeregt zwischen Wald und Feld hin und her. Diese Zugvögel sind nun wieder nach Villingen zurückgekommen.
Auch Krähen, Elstern, Tauben und Amseln konnten die Kinder auf ihrer Führung beobachten. Mit mitgebrachtem Anschauungsmaterial erzählte die Vogelexpertin noch vieles aus der faszinierenden Welt der „Heimischen Vögel“.
Ein interessanter Vormittag zum Naturparkschulen-Modul „Heimische Vögel“ mit neuem Wissen erlebten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 2a und 2b.

