Zweitklässler besuchen einen Biobauernhof

Nach einem Fußmarsch durch den Laible- und Lohwald stärkten sich die Zweitklässler der Warenbergschule auf einem behaglichen Strohlager in einer Scheune des Bio-Bauernhofs Hettich. Bauer Clemens, so durften die Kinder ihn nennen, stellte ihnen während des Vespern verschiedene landwirtschaftliche Maschinen vor, z. B. den Heuwender und den Grubber. Danach machten sich alle auf den Weg zur Weide, dort grasten gemütlich vor sich hin kauend Kälber, Rinder und Kühe der Rasse „Fleckvieh“ mit ihrem Bullen Josef und Jungbulle Eros, wie auch Molly, ein Allgäuer Rind.

Bauer Clemens versicherte den Zweitklässlern, dass bei ihm jedes Tier ein Anrecht auf Sonne hat. Weiter ging der Hofrundgang zu einem weiteren landwirtschaftlichen Gebäude, hier zeigte der Landwirt den Schülerinnen und Schülern verschiedene Körner und erklärte ihnen die Verarbeitung vom Ausspelzen bis zum Wiedereinsäen des eigenen Korns. Im Anschluss spazierten sie zu einer weiteren Weide, dort tummelten sich ein Gänsepaar und unzählige Hühner mit ihrem Hahn Fritz, der sich von dem enormen Frauenanteil nicht nervös machen ließ. Huhn Olga durfte auf dem Arm von einigen Kindern Platz nehmen, beim vorsichtigen Streicheln bemerkten sie wie kuschelig und weich so ein Hühnergefieder ist.

Am Ende des Bauernhofbesuchs überraschte Bauer Clemens die Zweitklässler mit den beiden vierbeinigen schwarzen Eseln Peter und Paul, am Halfter geführt begleiteten sie die Schülergruppe auf dem Heimweg fast bis zur Warenbergschule. Sehr begeistert waren die Schülerinnen und Schüler über das hautnaherlebte Naturparkschulmodul „Erlebnis Bauernhof“ auf dem Biobauernhof Hettich mit Bauer Clemens.

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