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Kinder im Grundschulalter
verfügen eindrucksvoll über eine unverbildete Gestaltungskraft. Dabei
zeigt ihre eigenwillige Bildsprache, wie sehr wir Erwachsenen uns von diesem
ursprünglichen Denken und Empfinden entfernt haben.
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Wir ermutigen deshalb unsere
Schülerinnen und Schüler für bildnerische Aufgaben eigene Lösungen zu
finden. Kinder brauchen keine Schablonen! Es sind die Erwachsenen, die den
Kindern zu wenig zutrauen.
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Pablo Picasso meinte einmal:
"Früher zeichnete ich wie Raffael, aber ich brauchte mein ganzes Leben, um
zeichnen zu lernen wie ein Kind."
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Das Kind zeichnet und malt,
was ihm wichtig erscheint. Innen und Außen, hinten und vorne wird nicht
unbedingt unterschieden. Damit eröffnen diese Stilmittel viele
Aussagemöglichkeiten, die Erwachsenen versperrt bleiben.
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"Wer Kinderzeichnungen mit
Respekt und Verständnis begegnet, wird sich hüten, in die Entwicklung der
kindlichen Bildsprache einzugreifen. Sie folgt einer eigenen Logik, an die wir
unsere Ansprüche an Perfektion und naturgetreuer Wiedergabe nicht anlegen
dürfen." (Zitat von Prof. Rudolf Seitz)
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